angebote fÜr VolksschÜler

HOLZBLASINSTRUMENTE

Blockflöte

Querflöte

Panflöte

Klarinette

Saxofon

Oboe

Fagott

 

SCHLAGWERK

Drumset

Djembe

Stabspiele

Perkussion

Kesselpauke


TANZ

Ballett


ZUSATZFÄCHER

Kinderorchester

Jugendorchester

Kinderchor

Jugendchor

Pop Workshop

Rock Workshop

Jazz – Rock Workshop

Instrumentalensembles

 

 

 


Streichinstrumente

Violine, Viola, Violoncello

 

Lehrinhalt

Die Violine (Geige) gehört zur Familie der Streichinstrumente. Die Viola (Bratsche) ist eine grössere Version der Violine mit tieferem Klang.

Durch das Streichen mit dem Bogen werden die Saiten zum Klingen gebracht. Mit der rechten Hand wird der Bogen geführt und mit der linken Hand auf den Saiten die Tonhöhe verändert.

 

Das Violoncello weist die gleichen Voraussetzungen auf wie die Geige. Auch dieses Instrument gibt es in den verschiedensten Grössen. Das Cello wird aber nicht mehr unter das Kinn gehalten, sondern zwischen den Knien gespielt. Es steht auf einem Stachel, damit es nicht wegrutscht. Es klingt noch tiefer als die Bratsche, nämlich in der Tenorlage.

 

Anwendung

Die Violine ist sehr vielseitig einsetzbar und lässt sich gut mit anderen Instrumenten kombinieren. Man kann sie in Kammermusikgruppen wie auch im Orchester spielen. Auf der Violine wird vor allem klassische Musik gespielt, aber auch bei Jazz, Pop Rock und Folklore wird sie immer häufiger eingesetzt.

 

Der Anwendungsbereich Violoncello ist mit demjenigen der Geige zu vergleichen.

 

Anforderungen

Beim Geigenspiel braucht es viel Fingerfertigkeit und Koordinationsvermögen. Die Violine sowie alle Streichinstrumente, stellen ebenfalls hohe Ansprüche an das Gehör. Für kleinere Kinder gibt es Instrumente, welche an die Körpergrösse des Kindes angepasst sind. (Achtel, Viertel, Halbe oder Dreiviertel-Violinen). Mit Geigenunterricht sollte möglichst früh begonnen werden, ideal im 2. Halbjahr der 1. Klasse oder in der 2. Klasse (in Ausnahmefällen bei sehr überdurchschnittlicher Begabung bereits früher).

 

Dies gilt ebenso für den Cellounterricht.

 

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

- Streicher-Ensemble

- Kinderorchester

- Jugendorchester

- Kammermusik-Formation

 

 

Kontrabass

Lehrinhalt

Der Kontrabass, grösstes und tiefstes der Streichinstrumente, ist nach den Tönen E-A-D-G gestimmt. Es wird in der Regel das klassische Spiel (Wiener Schule) mit Bogen unterrichtet. Daneben werden aber auch individuelle musikalische Vorstellungen berücksichtigt.

 

Anwendung

Der Kontrabass ist vielseitig einsetzbar. Man findet ihn im Sinfonieorchester, in der Jazzband, in der Kammermusik und Volksmusik, in Folkloreensembles und in der Tanzmusik, ja sogar im Blasorchester. Das Instrument eignet sich besonders für das Ensemblespiel, was eine gute Voraussetzung für ein lebenslanges motivierendes Musizieren ist.

 

E-Bass

Die Bassgitarre kann in den verschiedensten Musikstilen verwendet werden. Am häufigsten findet man den E-Bass im Popularmusikbereich.

Eine Rhythmusgruppe ist ohne Bass nicht vorstellbar. Aber auch in Orchesterformationen oder Big Bands wird der E-Bass eingesetzt.

 

Anforderungen

Der Kontrabass kann frühestens ab dem 9. Altersjahr erlernt werden. Kräftige Hände, gutes Gehör, rasche Auffassungsgabe, genügend Zeit zum regelmässigen Üben, Geduld und Fleiss sind erforderlich.

Vorkenntnisse sind von grossem Vorteil, z.B. Elementarunterricht, Klavier.

 

E-Bass kann ab 10 Jahren erlernt werden. Bereits nach ein paar Monaten hat der engagierte E-Bass-Spieler die Möglichkeit, sich einer Band anzuschliessen.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches in der Musikschule empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

- Jazz-Rock-Workshop

- Rock Workshop

- Schülerorchester

- Volksmusikensemble

 

Die Musikschule betreut ausserdem verschiedene kleinere und grössere Musiziergemeinschaften in den unterschiedlichsten Besetzungen und überall sind Bassinstrumente gern gesehene und gesuchte Musizierpartner.

 

 

Tasteninstrumente

Klavier

 

Lehrinhalt

Das Klavier ist auch heute noch eines der beliebtesten Instrumente. Es ist vielseitig und kann sehr flexibel eingesetzt werden. Neben der klassischen Klaviermusik sind Lieder, Musicalmelodien, Jazz, Pop, volkstümliche Musik und vieles andere auf dem Klavier spielbar.

Es kann als Solo- wie als Begleitinstrument und als wichtiger Teil verschiedenster Musikgruppen eingesetzt werden.

Das Klavier bildet auch die Grundlage zum Erlernen anderer Tasteninstrumente, z.B. Orgel und Cembalo.

 

Anwendung

Für den Einstieg ins Klavierspiel ist es möglich, in verschiedenen Musikhäusern zu guten Bedingungen ein Instrument zu mieten.

In speziellen Fällen könnte ein Klavier mit Silent-System (Kombination zwischen akustischem Klavier und Digitalpiano) oder ein Digitalpiano (elektronisches Klavier) eine Alternative sein.

Die Klavierlehrkräfte beraten Sie gerne und geben Ihnen nützliche Tipps.

 

Unterrichtsform

Basis ist die Lektion Einzelunterricht von 30 Minuten. In Absprache mit der Musiklehrkraft können aber auch andere Möglichkeiten besprochen und durchgeführt werden.

 

Anforderungen

Voraussetzung ist die Musikalische Grundschulung / Grundkurs. Der Wert dieses Kurses für das Erlernen des Klavierspiels, wie auch aller anderer Instrumente, ist sehr gross. Die Grundkenntnisse in der allgemeinen Musiklehre ermöglichen ein schnelleres Lernen und damit Freude an baldigen Erfolgen.

Das ideale Einstiegsalter in den Instrumentalunterricht ist deshalb etwa das 8. Lebensjahr. Wichtig sind auch eine gute Motorik, gutes Koordinationsvermögen und eine sehr gute Auffassungsgabe (zwei Notenschlüssel, zwei Notensysteme).

 

Spätere Einsatzmöglichkeiten.

Solospiel, Begleitung von anderen Instrumenten oder Sängern, 4-händiges Klavierspiel, Kammermusik, Popgruppe, Ländlermusik-Gruppe, Big Band der Musikschule usw.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Volksmusik-Ensemble

· Kammermusik-Ensemble

 

 

Keyboard

 

Lehrinhalt

Zu Beginn der 60er Jahre entwickelte der amerikanische Ingenieur Robert Moog (geb. 1934) den ersten Synthesizer. Dieses Instrument kann den Klang vieler Instrumente reproduzieren oder sogar neue Töne erzeugen. Die Keyboardtastatur ist zwar kleiner, aber ebenso angeordnet wie die des Klaviers.

Daher sind die technischen Grundlagen zu Beginn ähnlich, wenngleich die linke Hand eher Begleitfunktion hat. Der Schwerpunkt der Keyboardliteratur liegt dagegen weniger im klassischen, sondern vielmehr im Pop-/Rock-/Jazzbereich.

 

Anwendung

Mit Hilfe eines Keyboardcomputers ist heute ein einziger Spieler in der Lage, ein Klangbild zu erzeugen, das auf herkömmliche Weise von hunderten von Musikern erzeugt werden müsste. Deswegen findet das Keyboard auch in so vielen Bereichen Anwendung: In Tonstudios, als Begleit- und Rhythmusinstrument, in Pop- und Rockbands sowie als Soloinstrument. Dabei ist der Gebrauch als Begleitinstrument sehr effektiv, da es eine ganze Band ersetzen kann.

 

Anforderungen

Dieses Instrument kann schon in sehr frühem Alter erlernt werden, denn zum Spielen sind weder viel Kraft noch grosse Hände erforderlich. Von Nutzen ist sicherlich ein solides Rhythmusgefühl, das aber ohne Weiteres in den ersten Jahren erworben werden kann. Spass an Pop- und Rockmusik sowie am gemeinsamen Musizieren sind immer erwünscht.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:
- Jazz Rock-Workshop

- Rock-Workshop

 

 

Akkordeon SchwyzerÖrgeli

Lehrinhalt

Das Akkordeon ist ein weit aussen mit der Orgel verwandtes Instrument. Gemeinsam ist ihnen der Tonerzeuger, nämlich die Luft. Auf der Stimmplatte sind zwei gegenüberliegende Zungen gleicher Tonhöhe befestigt, so dass beim Stossen und Ziehen des Balges durch die Strömung der Luft jeweils der gleiche Ton erzeugt wird. Die Diskantseite besitzt eine Klaviatur, kann aber auch Knöpfe haben. Die Basseite weist nur Knopftasten auf, bis zu 120 Stück. Die Handharmonika und vor allem das Akkordeon erfreuen sich grosser Beliebtheit.

 

Anwendung

Zu beachten ist, dass es für diese Instrumente keine sogenannte „klassische“ Literatur gibt, die vorhandenen Noten aber doch technisch anspruchsvoll sind. Gerade im Alpenraum findet die „Handorgel“ viele Anwendungsmöglichkeiten, vor allem in der Volksmusik. Das Akkordeon, auch „Schifferklavier“ genannt, wird schon eher konzertant angewendet, sei es als Soloinstrument oder in Akkordeonorchestern.

Zu berücksichtigen ist auch, dass es sogenannte diatonische und chromatische Modelle gibt. Das „Schwyzerörgeli“ ist z.B. diatonisch, denn beim Stossen und Ziehen verändert sich die Tonhöhe.

 

Anforderungen

Da es auch bei diesem Instrument verschiedene Grössen gibt, ist es möglich, schon ab ca. 9 Jahren mit dem Unterricht zu beginnen.

Als Voraussetzung gelten eine gute Motorik und gutes Koordinationsvermögen.


ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

- Akkordeonensemble

- Schülerensemble

- Volksmusikensemble

 

Kirchenorgel

Lehrinhalt

Die Kirchen-Orgel wird zu Recht Königin der Instrumente genannt. Ihre erhabene Grösse, die klangliche Vielfalt und die grosse dynamische Bandbreite sind wohl die Hauptgründe dafür.
Die Kirchen-Orgel ist trotz Tendenzen zu „populärer Kirchenmusik“ im Gottesdienst auch heute noch das beliebteste Instrument. Sie ist vielseitig, kann flexibel eingesetzt werden und ist für die Begleitung des Gemeindegesanges unentbehrlich.
Neben der klassischen Orgelmusik (vor allem Barock und Romantik) ist ohne weiteres auch Jazz, Pop, volkstümliche Musik und vieles andere mehr auf der Orgel spielbar. Ob dies in sakrale Räume passt, ist eine andere Frage…


Die Kirchen-Orgel wird vorwiegend solistisch eingesetzt, kann aber auch gut andere Soloinstrumente begleiten.

 

Anwendung

Schon der Einstieg in den Orgelunterricht findet (in Absprache mit der jeweiligen Kirchgemeinde) auf der Kirchen-Orgel Ihrer Gemeinde statt. Instrument braucht also keines angeschafft zu werden. Ein Klavier zuhause vereinfacht aber manchmal die Übesituation.
Die Orgellehrkräfte beraten Sie gerne, helfen mit, den Kontakt zur jeweiligen Kirchgemeinde aufzubauen und geben Ihnen nützliche Tipps.

 

Unterrichtsform

Basis ist zu Beginn die wöchentliche Lektion Einzelunterricht von 30 Minuten. In Absprache mit der Musiklehrkraft können aber auch andere Möglichkeiten besprochen und durchgeführt werden.

 

Anforderungen

Voraussetzung sind 2-3 Jahre Klavierunterricht (Stufe Sonatinen, 2-stimmige Bach-Inventionen) sowie ausreichende Körpergrösse (Pedalspiel). Das ideale Einstiegsalter in den Orgelunterricht ist deshalb etwa das 12.-14. Lebensjahr. Wichtig sind gute Motorik mit ausgeprägtem Koordinationsvermögen und eine rasche Auffassungsgabe / Lesefähigkeit (zwei Notenschlüssel, meist drei Notensysteme).
Grundkenntnisse in der allgemeinen Musiklehre ermöglichen ein schnelleres Lernen und damit gesteigerte Freude am baldigen Erfolg.

 

Spätere EinsatzmÖglichkeiten

Solospiel, Gemeindebegleitung im Gottesdienst (je nach Vorbildung und Lernfortschritt etwa nach zwei Unterrichtsjahren möglich und dabei eine gute Sackgeldverdienstmöglichkeit)
Begleitung von anderen Instrumenten oder Sängern, Kammermusik, usw.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Kirchen-Orgelunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen. Zur Auswahl steht vorab das Kammermusik-Ensemble oder der Chorgesang.

 

 

 

Saiteninstrumente

Klassische Gitarre

E-Gitarre

 

Lehrinhalt

Aus musikhistorischer Sicht hat die Gitarre die gleiche Abstammung wie die Streichinstrumente. Allerdings ist sie in der Klangerzeugung eher mit dem Cembalo verwandt, da die Saite mittels eines Plektrums angerissen bzw. gezupft wird. Heute wird in der Regel das klassische Gitarrenspiel unterrichtet. Diese Stilrichtung benutzt den Fingernagel als Plektrum. Das Griffbrett weist sogenannte Bünde auf, die die Tonhöhe durch das Niederdrücken der Saiten verändern. Die Gitarre gehört wie das Klavier zu den eigenständigen Instrumenten, da mehrstimmig gespielt wird.

 

Anwendung

Die Gitarre verfügt über Literatur aus dem 16. Jahrhundert bis in die heutige Zeit. Zahlreiche Kammermusik- und Hausmusikwerke machen sie zu einem äusserst dankbaren Ensembleinstrument. In erster Linie wird die Gitarre aber solistisch gespielt.

Ausgehend von der klassischen Gitarre hat sich seit Beginn des Jazz und der Pop-Musik eine grosse Palette an Elektrogitarren entwickelt. Diese Vielfalt ist aus der modernen Pop- und Rockmusik nicht mehr wegzudenken.

 

Anforderungen

Klassische Gitarre

Dieses Instrument kann frühestens ab dem 10. Altersjahr erlernt werden, denn gewisse körperliche Voraussetzungen wie genügend grosse Hände etc. müssen erfüllt sein. Zudem braucht es ein gutes Gehör, gute Auffassungsgabe, Ausdauer und vor allem ein gutes Koordinationsvermögen.

 

Elektrogitarre

Im Allgemeinen gelten die gleichen Voraussetzungen wie für die klassische Gitarre.

Vorteilhaft, aber nicht zwingend sind Vorkenntnisse auf der klassischen Gitarre.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Gitarrenensemble (Klassik)

· Jazz- Rock-Workshop

· Rock-Workshop

 

 

Mandoline

 

Lehrinhalt

Die Mandoline gehört zur Familie der Lauteninstrumente. Sie existiert seit Ende des 17. Jahrhunderts in der heute gebräuchlichen Form.

Im 18. Jahrhundert erlebte die Mandolinenspielkunst ihre Hochblüte und war ein beliebtes Kammermusikinstrument. In der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts gaben die Mandolinenmeister Pietro Leone, Giovanni Battista Gervasio, Pietro Denis und Pietro Fouchetti Lehrwerke für Mandoline heraus, die uns heute einen genauen Einblick in die Technik des Mandolinenspiels dieser Zeit geben.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde die Mandoline, bedingt durch den musikalischen Stilwandel, aus dem Musikleben verdrängt. In der italienischen Volksmusik aber lebte sie weiter, hier gerieten die Spieltechniken der Meister des 18. Jahrhunderts jedoch in Vergessenheit. Das Bewusstsein der Problematik, dass die Mandoline den Anschluss an die musikalische Entwicklung des 20. Jahrhunderts verlor, regte in den letzten 20 Jahren eine Neuorientierung an. Heute ist die Mandoline ein viel gespieltes Instrument, dass die Möglichkeiten einer reichen Vergangenheit ausschöpft. Der Mandolinist ist in der Lage, Literatur vom 18. bis zum 20. Jahrhundert stilgerecht zu interpretieren.

 

Anwendung

Das Übungs- und Spielmaterial, im Einzel- und Gruppenunterricht verwendbar, ist so ausgewählt, dass es den Hörerwartungen des jungen Spielers entgegenkommt und ihn gleichzeitig mit Musik verschiedener Stilepochen vertraut macht. Darüber hinaus wurden die spieltechnischen Besonderheiten der klassischen Lehrwerke der Mandolinenmeister des 18. Jahrhunderts mit einbezogen, um zu einer stilgerechten Interpretation der Musik dieser Zeit zu führen

 

Harfe

 

Lehrinhalt

Die Harfe gehört zu den ältesten Musikinstrumenten der Menschheit. Ihr Ursprung liegt in der gespannten Sehne des Jagdbogens. So haben sich Harfen der unterschiedlichsten Bauarten auf der ganzen Welt entwickelt.

Die heute gebräuchlichsten Arten sind Hakenharfe, Einfachpedalharfe und Konzertharfe.

 

Die Harfe ist kein „zartes“ Instrument; sie muss mit Kraft gespielt werden. Sie ist kein reines „Mädchen-Instrument“; früher wie heute gibt es berühmte Harfenisten. Die Harfe ist einfach zu transportieren und hat in fast jedem Auto Platz. Sie hat zwar viele Saiten, ist aber mit Hilfe eines elektr. Stimmgeräts einfach und schnell zu stimmen.

 

Anwendung

Literatur findet sich in allen musikalischen Epochen, v.a. aber ab der Blütezeit, dem Impressionismus bis in die Gegenwart. Auch in allen anderen Musiksparten, wie Ethno, Folk- und Volksmusik und immer mehr auch im Pop- und Jazzbereich. Die Einsatzmöglichkeiten der Harfe sind im Solistischen Bereich, der Kammermusik, im Orchester und im Volksmusikensemble.

 

Anforderungen

Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig. Eine gute Koordination der linken/rechten Hand ist notwendig (ähnlich dem Klavier).

Grosser Vorteil: „Harfe spielen klingt von Anfang an gut“.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Jugendorchester

· Instrumentalensemble

· Volksmusikgruppe

 

 

Hackbrett

Zither

 

Lehrinhalt

Die moderne Konzertzither hat einen flachen Resonanzkasten. Sie liegt auf dem Tisch. Über ein Griffbrett mit 29 Bünden laufen 5 Spielsaiten zum Melodiespiel und über den Resonanzkasten zusätzlich 33 bis 42 freie Saiten. Die Zither entwickelt sich aus dem Scheitholt, das einen schmalen Resonanzkasten mit Griffbrett und Bünden besass.

Im 18. Jh. baute man dann eine doppelbauchige Zither (Mittenwald) und die einseitig gebauchte Zither (Salzburg), die sich später allgemein durchsetzte.

 

Das Hackbrett ist ein sehr altes Instrument und stammt nach neusten Erkenntnissen ursprünglich aus Persien. Von dort wanderte es nach Russland, in den arabischen Raum, von dort über den Balkan in die Donauländer, bis es schliesslich zu uns in den alpenländischen Raum gelangt ist. Seine erste Blütezeit muss das Hackbrett schon im 14./15. Jahrhundert gehabt haben. In der Schweiz und in Österreich kennt man es seit dem 16. Jahrhundert. Die Hackbrettform ist weltweit ungefähr die gleiche, nämlich ein Trapez und das ist zugleich auch das Prinzip. Lange Saiten = tiefer Ton, kurze Saite = hoher Ton

 

Anwendung

Die Zither kommt als Solo- und Kammermusikinstrument sowie in Volksmusik- und Unterhaltungsmusikensembles zur Anwendung.

Die Stilrichtungen umfassen:

Renaissance, Barock, Klassik, Moderne, Volksmusik, Unterhaltungsmusik, Salonmusik, Filmmusik.....

 

Das Hackbrett ist nicht nur ein Volksmusikinstrument sondern hat auch eine sehr ausgeprägte „klassische“ Vergangenheit. Das Hackbrett lässt fast jede Musikrichtung zu. So findet man es in der Kammermusik, Volksmusik bis hin zur zeitgenössischen Musik.

 

Hinweis: Im Angebot steht das Appenzeller Hackbrett und das Salzburger Hackbrett

 

Anforderungen

Die Zither kann ab dem 9. Lebensjahr erlernt werden. Es braucht Koordinationsvermögen, Zielstrebigkeit und Ausdauer.

 

Zum Erlernen des Hackbretts sind keine Vorkenntnisse nötig. Das Hackbrett ist das ideale Instrument, um Kinder bereits früh an die Musik heranzuführen. Das Kind hat von den ersten Klängen an die Möglichkeit, sich differenziert auszudrücken und musikalisch kreativ zu musizieren. Das Hackbrettspiel ist aus diesen Gründen hervorragend in der Früherziehung und für Grundschulklassen geeignet und ist eine wunderbare Ergänzung zu den Orff-Instrumenten und der Blockflöte.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Volksmusikensemble

· Schülerensemble

 

 

Blechblasinstrumente

 

Trompete, Cornet, FlÜgelhorn, Horn, Posaune, Tuba, Alphorn, JagdhÖrner, Fanfaren, SignalhÖrner

 

Lehrinhalt und Anwendung

Die Trompete ist das höchste, glänzendste und geschmeidigste Blechblasinstrument. Der „schlanke“ Ton wird mittels eines Kesselmundstückes erzeugt. Die Spielmöglichkeiten sind sehr vielfältig. Kantilenen, virtuose Passagen und schnelle Tonwiederholungen zeichnen die Trompete unter den Blechblasinstrumenten aus. Gebräuchlich sind heute drei Varianten, nämlich die C-Trompete im Sinfonieorchester, die B-Trompete in Blasmusiken sowie die D-Trompete für barocke Werkinterpretationen. Die Trompete ist in allen Stilepochen heimisch: Barock, Klassik, Moderne, Jazz, Unterhaltungsmusik, Blasmusik, Volksmusik.

 

In der Tonerzeugung entspricht das Flügelhorn der Trompete. Da die Rohre einen etwas grösseren Durchmesser aufweisen, klingt es weicher. Das Flügelhorn wird ausschliesslich in der Volks- und Blasmusik eingesetzt.

 

Das Waldhorn ist im Ton das weichste und „blühendste“ von allen Blechblasinstrumenten. Die Tonerzeugung erfolgt wie bei der Trompete, jedoch mit einem schmaleren Mundstück. Das Waldhorn findet seine Verwendung als Soloinstrument, im Orchester, in der Kammermusik und seltener in Blasmusikkapellen.

 

Die eigentliche Posaune und damit auch die gebräuchlichste ist die Zugposaune. Sie ist das älteste Blechblasinstrument auf dem alle Halbtöne gespielt werden können. Sie findet Anwendung in Orchester, Blasmusik, Bläserensembles, Jazz und Unterhaltungsmusik.

 

Anforderungen

Die wichtigsten Voraussetzungen für das Erlernen eines Blechblasinstrumentes sind:

- eine gute körperliche Verfassung

- normale Lippen- und Zahnstellung

- robuster Körperbau

- gute Atmung

- Mindestalter: 9–10 Jahre Trompete, 14 Jahre Waldhorn, 12 Jahre Posaune


Wesentliche Vorteile bringt der vorherige Besuch des Grundkurses sowie der erste Instrumentalunterricht auf der Blockflöte

 

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Jugendorchester

· Bläserensembles

· Rock Workshops

· Rock/Jazzworkshop

· Volksmusikensemble

 

Hinweis

Die Musikschule Werdenberg betreut die Ausbildung für die Musikvereine des Bezirks. Für weitere Auskünfte bitten wir diese direkt zu kontaktieren.

 

 

 

Holzblasinstrumente

BlockflÖte

Lehrinhalt

Die Blockflöte ist eines der ältesten Blasinstrumente. Die ersten Funde von Blockflöten (Knochenflöten) gehen auf die Steinzeit zurück.

Die Blockflöte ist seit dem 11. Jhd. in Europa bekannt. Das in mehreren Grössen und Stimmungen gebaute Instrument hat sieben Grifflöcher auf der Vorderseite und ein Überblasloch auf der Rückseite des Rohres.

Neben der Sopranblockflöte gibt es auch in den tieferen Lagen die Altflöte, die Tenorflöte, die Bassflöte und die Kontrabassflöte.

Weiter gibt es in den höheren Lagen das Sopranino und das Piccolo.

 

Anwendung

Die Blockflöte besitzt durch ihre Vielfältigkeit in den Stimmlagen (verschiedene Blockflöten) eine umfangreiche Literatur sowohl im Solobereich als auch im Kammermusikbereich.

Im frühen 20. Jhd. wurde die Blockflöte wieder beliebt in der Schul- als auch in der Hausmusik.

Es gibt heute zahlreiche zeitgenössische Literatur für Blockflöte und genau wie alle anderen Blasinstrumente hat auch sie ihre Entwicklung in der modernen Musik fortgesetzt.

 

Anforderungen

Durch eine leichte Blastechnik und neuen Methoden kann man Blockflöte schon sehr früh erlernen und es ist ein ideales Einstiegsinstrument.

Genau wie alle anderen Instrumente braucht man bei der Blockflöte ein gutes Auffassungsvermögen und Einsatz.

 

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Blockflötenspielgruppe

· gemischte Ensembles (nach Bedarf)

 

 

QuerflÖte

PanflÖte

 

Lehrinhalt

Trotz der Metallbauweise gehört die Querflöte zur Gattung der Holzblasinstrumente. Für den Bau der barocken Vorgängerin, der „Flute traverse“, wurde Holz verwendet. Die Tonerzeugung erfolgt durch das Blasen über die Kante des Anblasloches.

 

Ursprünglich war die Panflöte eine Hirtenflöte aus aneinander gereihten Eintonpfeifen (für jeden Ton ein entsprechend abgemessenes, unten verschlossenes Bambusrohr). Die unterschiedlichsten Völker über den ganzen Globus verteilt hatten die Idee, verschieden lange Bambus- oder Schilfrohre zu einer Flöte zu bündeln, da der Rohstoff aus der Natur stammt. In Europa ist vor allem die rumänische Flöte bekannt. Sie besteht aus 22 Bambusröhrchen, die in einem Bogen aufgereiht sind. Die Flöte wird mittlerweile in den verschiedensten Grössen gebaut. Diese reichen von der Sopranpanflöte mit 20- bis zur Kontrabasspanflöte mit meistens 20-27 Rohren.

 

Die Innenlänge der Rohre ist für die Tonhöhe verantwortlich und bestimmt daher auch die Wellenlänge der schwingenden Luftsäule. Ein gebogener Holzrahmen umfasst die Flöte an der unteren Seite. Er gibt ihr zusätzlich Stabilität und fordert den Panflötenbauer zur künstlerischen Kreativität heraus. Im Allgemeinen wird das Instrument mit Bienenwachs oder einer Mischung aus reinem Bienenwachs und einem kleinen Prozentsatz künstlichem Wachs gestimmt. Durch das Einfüllen der richtigen Wachsmenge lässt sich die Innenlänge der Rohre verändern.

Das Holzblasinstrument ist traditionell in G-Dur gestimmt. Um in anderen Tonarten als G-Dur zu spielen ist es notwendig, mit Veränderung der Lippen- und Flötenstellung Halbtöne zu erzeugen. Auf diese Weise ist es möglich, die gesamte chromatische Tonleiter erklingen zu lassen. Die Panflöte zählt zu den wenigen Musikinstrumenten, die der Spieler bzw. die Spielerin beim Spielen nicht sehen kann.

 

Das Instrument bleibt unter dem Kinn „verborgen“. Deshalb muss eine Art Gefühl bzw. Vorstellungsvermögen der räumlichen Grenzen und der zu spielenden Melodie entwickelt werden.

 

Anwendung

Die 16 Löcher werden durch ein Klappensystem gedeckt oder geöffnet, was die Querflöte zu einem der beweglichsten Instrumente macht. Deshalb ist sie in verschiedensten Formationen wie Orchester, Blasmusik, Kammermusik etc. anzutreffen.

Sie kann aber auch solistisch gespielt werden.

 

Das Melodieinstrument, die Panflöte, ist für Solo und Gruppenspiel, für alle Stilrichtungen geeignet. Da für das Panflötenspiel keine authentische Literatur in schriftlicher Form vorhanden war, wurde in jüngster Zeit damit begonnen, die Volksmelodien, die über Jahrhunderte nur mündlich überliefert wurden, aufzuschreiben. Durch die hohen Ansprüche der rumänischen Folklore hat sich auch ihre Spieltechnik immer weiter entwickelt, so dass es möglich wurde, auch anspruchsvollste Literatur aus dem Bereich der Klassik und anderer Stilrichtungen zu interpretieren. Dazu werden meist Musikstücke anderer Instrumente adaptiert und wenn nötig transpontiert.

 

Anforderungen QuerflÖte

Der Unterrichtsbeginn erfolgt frühestens in der 3. Klasse, sofern die physischen Voraussetzungen erfüllt sind (Lippen- und Zahnstellung, normale Atemführung, genügend Arm- und Fingergrösse). Verlangt werden ausserdem ein gutes Gehör und eine ausreichend manuelle Begabung.

 

 

Anforderungen PanflÖte

Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig.

Instrumentenmiete möglich.

 

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Querflötenensemble

· Panflötenensemble

 

Klarinette

Saxofon

 

Lehrinhalt

Das Mundstück der Klarinette ist, ähnlich jenem der Blockflöte, mit einem Schnabel versehen. Durch Anblasen des einfachen Rohrblattes wird ein „warmer“ Ton erzeugt. Das Klappensystem wurde von der Flöte abgeleitet und macht dieses Instrument mit seinen 24 Löchern zu jenem mit dem grössten Tonumfang aller Blasinstrumente.

 

Der Ton des Saxofon wird wie bei der Klarinette erzeugt. Das Instrument ist im Gegensatz zu dieser aber aus Metall gefertigt. Wie bei ihrem hölzernen Verwandten gibt es auch hier eine ganze Familie, angefangen vom Sopran- über Alt-Tenor-, Bariton- bis zum Bass-Saxofon.

 

Anwendung

Die Klarinette findet Verwendung als Soloinstrument, in Kammer- und Hausmusik, im Orchester, in der Blasmusik, im Jazz sowie in der Volks- und in der Unterhaltungsmusik.

 

Saxofone kommen vor allem im Jazz und in der Unterhaltungsmusik, aber auch in der Blasmusik zum Einsatz.

 

Anforderungen KLARINETTE

Der Unterrichtsbeginn erfolgt frühestens ab dem 10. bis 12. Altersjahr, sofern die physischen Voraussetzungen erfüllt sind (Lippen- und Zahnstellung, normale Atemführung, genügende Arm- und Fingergrösse). Verlangt werden ausserdem ein gutes Gehör und eine ausreichende manuelle Begabung.

 

Anforderungen SAXOFON

Das Altsaxofon kann wie die Klarinette ab dem 10. bis 12. Altersjahr erlernt werden. Die Voraussetzungen entsprechen denen der Klarinette.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Klarinettenensemble

· Saxofonensemble

· Rock-Workshop

· Jazz-Rockworkshop

· Jugendorchester

 

Oboe

Fagott

 

Lehrinhalt Oboe

Die Oboe ist ein im 17. Jhd. in Frankreich entstandenes Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt und dreiteiliger Röhre aus Hartholz. Die Oboe ist eine Weiterentwicklung von ihrer Vorfahre, der Schalmei. Das Instrument hat unter den Holzblasinstrumenten eine wichtige Rolle, da ihr Klang sehr klar und gut hörbar ist. Bis zum Ende des 18. Jhd. hatte die Oboe nur sieben Grifflöcher und zwei Klappen; heute besitzt sie 16 bis 22 Löcher und zahlreiche Klappen.

Neben der Oboe als Sopraninstrument gibt es auch die Oboe d’amore und das Englischhorn als tiefe Oboe. Als Baritonlage ist das Heckelphon das tiefste Instrument in der Oboenfamilie

 

Lehrinhalt Fagott

Dieses charakterlich „lustig“ klingende Instrument hat seinen Namen von fagotto, was auf italienisch „Bündel“ heisst. Und in der Tat, im 16. Jahrhundert kam ein Geistlicher in Ferrara auf die Idee, das unhandliche lange Rohr der Pommer einfach zu knicken, also zu bündeln.

Wie bei der Oboe erfolgt die Tonerzeugung durch das gepresste Anblasen eines Doppelrohrblattes.

 

 

Anwendung

Seit ihrer Entstehung wird die Oboe auch als Orchesterinstrument eingesetzt. Ab dem 17. Jhd. bis heute verfügt die Oboe in jeder Epoche über zahlreiche Literatur, sowohl im Solo- als auch im Kammermusikbereich. Neben der Klassik wird die Oboe heutzutage auch in Blasorchestern, in der Jazzmusik und in vielen Big Bands verwendet. Heute wird das Fagott auch in der Volksmusik, im Jazz und anderen Stilrichtungen eingesetzt.

 

Das Fagott ist ein beliebtes Bassinstrument, das gerade im Barock als ideales Basso continuo Instrument eingesetzt wurde. Aber auch aus dem modernen Sinfonieorchester ist das Fagott nicht mehr wegzudenken. Durch seine Tonlage im Tenor und Bass hat es auch dankbare Kammer- und Blasmusikliteratur zur Verfügung. Es ist sozusagen das „Cello“ der Bläser. Scheint sein Aussehen auch etwas behäbig, so ist es doch beweglicher als man denkt. Zahlreiche Sololiteratur beweist dies (Mozart, Weber, etc.). Heute wird das Fagott auch im Volksmusik-Jazz und anderen Stilrichtungen eingesetzt.

 

Anforderungen Oboe

Für das Erlernen der Oboe spielt nicht nur das Alter eine grosse Rolle, sondern auch die persönliche Reife bzw. der persönliche Wille. Ab dem 12. Lebensjahr kann man mit dem Oboenspiel beginnen. Natürlich ist es wichtig, die Voraussetzungen wie die Körpergrösse, Ansatz, usw. zu erfüllen.

Neben der musikalischen Vorbildung, wie z.B. das Blockflötenspiel, sind vor allem auch der Wille und die Ausdauer wichtig.

 

Anforderungen Fagott

Die allgemeinen Voraussetzungen entsprechen etwa denen der Oboe. Dank kindgerechter Mechanik (für kleine Hände) liegt das Anfangsalter zwischen 11 und 13 Jahren.

 

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Bläserensemble

· gemischte Ensembles

· Jugendorchester

 

Schlagwerk

Drumset

Djembe

Stabspiele

Perkussion

Kesselpauke

 

Lehrinhalt

Ganz am Anfang steht die Kleine Trommel. Sie gilt als Basisinstrument für das gesamte Schlagwerk. Als weitere Schwerpunkte folgen dann die Grosse Trommel und vor allem die Kesselpauken. Letztere müssen fein gestimmt werden, was ein gutes Gehör voraussetzt. Zum traditionellen Schlagwerk kommt heute noch das „Drum Set“ hinzu. Dieses wird vor allem im Jazz und in der Unterhaltungsmusik gebraucht, kann aber auch in der Blasmusik eingesetzt werden. Da Schlagzeuger sehr gesucht sind ist es ratsam, auch die übrigen Instrumente wie Becken, Stabspiele und alle Effektinstrumente zu erlernen. Meistens hat ein Schlagwerker mehrere Aufgaben im Orchester zu übernehmen. Bedingt durch das umfangreiche Instrumentarium sollte man sich auf eine lange Ausbildungszeit einstellen.

 

Anwendung

Das Schlagwerk wird universell eingesetzt und kennt fast keine Stilepoche, in der es nicht vertreten wäre.

 

Anforderungen

Mit dem Unterricht kann schon ab dem 9. Altersjahr begonnen werden. Voraussetzungen sind rhythmische Begabung, ein gutes Gedächtnis und gute Koordinationsfähigkeit.

 

ZusatzfÄcher

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

· Jugendorchester

· Schlagwerkensemble

· Rock Workshop

· Rock-Jazz Workshop

 

 

ZusatzfÄcher

Kinderorchester

Jugendorchester

 

Lehrinhalt Kinderorchester

In diesem Ensemble besteht zum ersten Mal die Gelegenheit, Erfahrungen im Zusammenspiel mit mehreren Instrumenten zu machen. In der Regel besteht die Besetzung aus Streichinstrumenten, fallweise können aber auch Blas- und Schlagwerkinstrumente sowie Harfe integriert werden. Im Vordergrund stehen die Streicherschulung, das Zusammenspiel und die Förderung der sozialen und gesellschaftlichen Aspekte. Anhand ausgewählter Literatur werden die jungen Instrumentalistinnen und Instrumentalisten auf den Übertritt in das Jugendorchester vorbereitet.

 

Anforderungen Kinderorchester

Über den Zeitpunkt für den Eintritt in das Kinderorchester entscheidet die zuständige Musiklehrerin oder der Musiklehrer, zusammen mit dem/der Ensembleleiter/in. Grundsätzlich aber müssen gewisse handwerkliche Voraussetzungen und theoretische Kenntnisse sowie Konzentrationsfähigkeit vorhanden sein. Ebenfalls ist die Bereitschaft zum Besuch der wöchentlichen Ensemblestunde und fallweise der zusätzlichen Proben und Auftritte eine Notwendigkeit.

 

Proben/Zeiten Kinderorchester

Uhrzeit: Kinderorchester nach Einteilung Orchesterleiterin 

Lektionszeit: jeweils 45 Minuten wöchentlich

Ort: Musikschule Buchs

 

 

Lehrinhalt Jugendorchester

Das Jugendorchester ist die grösste Formation an der Musikschule. Die Besetzung besteht aus Streichern, Bläsern, Schlagwerk und Harfe, fallweise auch Tasteninstrumente und entspricht dem klassischen Symphonierorchester. Die Literaturwahl ist dem jeweiligen Niveau angepasst und reicht stilistisch vom Barock bis hin zum Musical. So werden reine Orchesterwerke gespielt, aber auch Ballettmusiken und Instrumentalkonzerte. Diese werden dann anlässlich von 2 bis 3 Auftritten pro Jahr dem Publikum vorgestellt. 

 

Anforderungen Jugendorchester

Über den Eintritt in das Jugendorchester entscheidet der Orchesterleiter. Als Empfehlung dient die vorherige Teilnahme im Kinderorchester oder in einem anderen Ensemble. Wichtigste Voraussetzungen aber sind die fortgeschrittenen instrumentalen Fähigkeiten und die Bereitschaft an den wöchentlichen Proben, den zusätzlichen Proben und den öffentlichen Auftritten teilzunehmen. Das Alter der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist zwischen 12 und 18 Jahren.

 

 

Proben/Zeiten Jugendorchester

Wochentag: Dienstag

Uhrzeit: 18.15 Uhr bis 19.30 Uhr

Ort: Musikschule Buchs

 

Hinweis: Die Zusatzfächer können auch als Einzelfach belegt werden

 

Kinderchor

Jugendchor

 

Lernziele

· Entwicklung der Atemtechnik

· Stimmbildung

· Gehörbildung

· Förderung der Konzentrations- und Ausdrucksfähigkeit

· Vielseitiges ein- bis dreistimmiges Liederrepertoire in verschiedensten Stilrichtungen

 

Anwendung

· Wöchentliche Proben

· Verschiedene Auftritte:

Konzerte, Musicals, offenes Singen, Ensembletreffen, Gesangsfeste, Mitwirkung bei den Werdenberger Schlossfestspielen, musikalische Gestaltung und Umrahmung verschiedener Anlässe, usw.

 

Anforderungen

Alle Kinder und Jugendliche der entsprechenden Altersgruppen sind herzlich willkommen.

 

Pop Workshop

 

Lehrinhalt

Im Bereich der Popularmusik steht das gemeinsame Musizieren in Bands im Vordergrund. In den Workshops können Schülerinnen und Schüler unter fachkompetenter Leitung entsprechende Erfahrungen sammeln. Anhand einfacher Songs aus dem Popbereich lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die stilspezifische Interpretation. So werden vor allem Songs nachgespielt. Ein weiterer Bestandteil der Workshops ist der Umgang mit dem elektronischen Equipement und dessen Einsatzbereich. Anhand dieser gezielten Arbeit sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Banderfahrungen machen können um diese dann später in anderen, oder sogar in eigenen Bands anzuwenden.

 

Anforderungen

Teilnehmen können Vokalistinnen und Vokalisten sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die schon über ein gewisses technisches Können verfügen.

 

Hinweis:

Der Besuch des Workshops ist kostenpflichtig und kann auch als Einzelfach belegt werden

 

 

Rock Workshop

 

Lehrinhalt

Im Bereich der Popularmusik steht das gemeinsame Musizieren in Bands im Vordergrund. In den Workshops können Schülerinnen und Schüler unter fachkompetenter Leitung entsprechende Erfahrungen sammeln. Anhand einfacher Literatur aus dem Rockbereich lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die stilspezifische Interpretation. So werden vor allem Songs nachgespielt. Die Improvisation steht weniger im Vordergrund, wird aber auch behandelt. Ein weiterer Bestandteil der Workshops ist der Umgang mit dem elektronischen Equipement und dessen Einsatzbereich. Anhand dieser gezielten Arbeit sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Banderfahrungen machen können um diese dann später in anderen, oder sogar in eigenen Bands anzuwenden.

 

 

Anforderungen

Teilnehmen können Vokalistinnen und Vokalisten sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die schon über ein gewisses technisches Können verfügen.

 

Hinweis:

Der Besuch des Workshops ist kostenpflichtig und kann auch als Einzelfach belegt werden.

 

 

Jazz – Rock Workshop

 

Lehrinhalt

Im Bereich der Popularmusik steht das gemeinsame Musizieren in Bands im Vordergrund. In den Workshops können Schülerinnen und Schüler unter fachkompetenter Leitung entsprechende Erfahrungen sammeln. Anhand einfacher Standards aus dem Jazzbereich, angefangen vom Bluesschema über Latin bis hin zur Modalkomposition, lernen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die stilspezifische Interpretation. Neben der Entwicklung des Gefühls für die formalen Abläufe, Einsatz der Changes und Kadenzen etc.. nimmt die Improvisation einen wichtigen Platz ein. Anhand dieser gezielten Arbeit sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer erste Banderfahrungen machen können, um diese dann später in anderen, oder sogar in eigenen Bands anzuwenden.

 

 

Anforderungen

Teilnehmen können Vokalistinnen und Vokalisten, sowie Instrumentalistinnen und Instrumentalisten, die schon über ein gewisses technisches Können verfügen und Freude am Improvisieren haben.

 

Hinweis:

Der Besuch des Workshops ist kostenpflichtig und kann auch als Einzelfach belegt werden.

 

Ballett

 

Tanz ... bist du aber gross geworden...!

 

Kleine Tänzer wachsen.

Wächst das Training mit?

 

Der Körper und die Psyche eines wachsenden Kindes sind ständigen Veränderungen ausgesetzt und stellen damit nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für Eltern, Freunde und nicht zuletzt auch für die Tanzpädagogen, die vielfach wichtige Bezugspersonen darstellen, eine grosse Herausforderung dar.

 

Der Tanz als älteste Bewegungsform der Menschen ist nicht nur eine spielerische Form der Bewegung an der Kinder grundsätzlich Freude haben. Er baut auch auf den motorischen Grundfertigkeiten Koordination, Flexibilität, Kraft, Schnelligkeit und – je nach Tanzstil – auf Ausdauer auf und festigt diese je nach Trainingsschwerpunkt. Dabei wirken gerade die komplexen Bewegungsabläufe als vielseitige Koordinationsschulung und damit als ideale Vorbereitung für Bewegungen aller Art. Klar strukturierte Schrittmuster und Anweisungen sowie das Erlernen einer soliden Tanztechnik können unsicheren Kindern den nötigen Halt geben, wobei der Raum für das Ausleben der eigenen Kreativität und Entfaltung durchaus erhalten bleiben kann und jederzeit die Möglichkeit der Integration improvisatorischer Elemente bestehen bleibt. Neben der Unterstützung der Entwicklung motorischer Fertigkeiten und der Schulung der Wahrnehmung

des Körpers, einschliesslich der Grenzen und Möglichkeiten, werden durch den Unterricht die psychosozialen Fähigkeiten weiterentwickelt. Das Wissen um Stärken aber auch Schwächen gibt eigene Sicherheit, Sicherheit in der Kooperation mit anderen, Sicherheit bei der Übernahme von Rollen und Aufgaben sowie Sicherheit im Umgang mit anderen Kindern aus der Gruppe. Ganz nebenbei fördert der Tanz die musikalischen Fähigkeiten.

 

Training im Wachstum:

1. Präpuberale Phase: Koordinationsschulung

2. Erste puberale Phase (Pubeszenz): Koordinationsschulung und koordinativ wenig anspruchsvolle Ausdauerschulung

3. Zweite puberale Phase (Adoleszenz): Ausdauer, Schnelligkeit, Koordination und zum Ende dieser Phase mit dem Verschluss der Wachstumsfugen auch Kraft.

 

 

Unterrichtsstufen

Vorstufe ab 5 Jahren ( 1 Lektion/Woche)

Vorstufe ab 7 Jahren ( 1 Lektion/Woche)

Mittelstufe 10 – 12 Jahren (Spitzentanz ab 11 Jahren, 2 Lektionen/Woche)

Oberstufe I ab 13 Jahren (2 Lektionen/Woche)

Oberstufe II ab 16 Jahren (2 Lektionen/Woche)

Oberstufe III ab 18 Jahren (2 Lektionen/Woche)

Hobbyklasse fÜr Erwachsene

 

Ballett-Schulordnung

Um den Unterricht reibungslos gestalten zu können, bitte ich Sie folgende Punkte zu beachten:

 

· Der Eintritt in die Ballettschule erfolgt in Absprache mit der Lehrkraft.

· Der Austritt kann auf Ende eines Semesters erfolgen und ist schriftlich bis 1. Dezember bzw. 1 Juni an das Sekretariat zu richten.

· Schüler oder Schülerinnen, die in Choreographien eingebunden sind, haben die Verpflichtung, bis nach der/den Vorstellungen zu tanzen.

· Ein straffer Haarknoten, sofern Sie/Ihr Kind lange Haare haben/hat, unterstreicht die schöne Kopfhaltung und ist ein wichtiger Bestandteil des Balletts. Bitte frisiert erscheinen, damit die Ballettstunde pünktlich beginnen kann.

· Die Eltern und Geschwister bitte ich, während des Unterrichts ausserhalb des Ballettsaales zu warten. Ebenfalls sollen die Schüler der nachfolgenden Stunde draussen warten, bis ihnen die Türe geöffnet wird.

· Videos und Tonbandaufnahmen dürfen nur mit ausdrücklicher Bewilligung der Schulleitung gemacht werden.

· Für Unfall- und Haftpflichtversicherung ist der Schüler / die Schülerin selber verantwortlich. Für Sachbeschädigung und Sachverlust wird nicht gehaftet.

 

 

Angebote für Jugendliche - gleich wie für Volksschüler

Angebote für Erwachsene - gleich wie für Volksschüler