Streichinstrumente

Violine, Viola, Violoncello

 

Lehrinhalt

Die Violine (Geige) gehört zur Familie der Streichinstrumente. Die Viola (Bratsche) ist eine grössere Version der Violine mit tieferem Klang.

Durch das Streichen mit dem Bogen werden die Saiten zum Klingen gebracht. Mit der rechten Hand wird der Bogen geführt und mit der linken Hand auf den Saiten die Tonhöhe verändert.

 

Das Violoncello weist die gleichen Voraussetzungen auf wie die Geige. Auch dieses Instrument gibt es in den verschiedensten Grössen. Das Cello wird aber nicht mehr unter das Kinn gehalten, sondern zwischen den Knien gespielt. Es steht auf einem Stachel, damit es nicht wegrutscht. Es klingt noch tiefer als die Bratsche, nämlich in der Tenorlage.

 

Anwendung

Die Violine ist sehr vielseitig einsetzbar und lässt sich gut mit anderen Instrumenten kombinieren. Man kann sie in Kammermusikgruppen wie auch im Orchester spielen. Auf der Violine wird vor allem klassische Musik gespielt, aber auch bei Jazz, Pop Rock und Folklore wird sie immer häufiger eingesetzt.

 

Der Anwendungsbereich Violoncello ist mit demjenigen der Geige zu vergleichen.

 

Anforderungen

Beim Geigenspiel braucht es viel Fingerfertigkeit und Koordinationsvermögen. Die Violine sowie alle Streichinstrumente, stellen ebenfalls hohe Ansprüche an das Gehör. Für kleinere Kinder gibt es Instrumente, welche an die Körpergrösse des Kindes angepasst sind. (Achtel, Viertel, Halbe oder Dreiviertel-Violinen). Mit Geigenunterricht sollte möglichst früh begonnen werden, ideal im 2. Halbjahr der 1. Klasse oder in der 2. Klasse (in Ausnahmefällen bei sehr überdurchschnittlicher Begabung bereits früher).

 

Dies gilt ebenso für den Cellounterricht.

 

Zusatzfächer

Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.

Zur Auswahl stehen:

- Streicher-Ensemble

- Kinderorchester

- Jugendorchester

- Kammermusik-Formation



Kontrabass, E-Bass

 

Lehrinhalt


Der Kontrabass, grösstes und tiefstes der Streichinstrumente ist nach den Tönen E-A-D-G gestimmt. Es wird in der Regel das klassische Spiel (Wiener Schule) mit Bogen unterrichtet. Daneben werden aber auch individuelle musikalische Vorstellungen berücksichtigt.

 

Anwendung


Der Kontrabass ist vielseitig einsetzbar. Man findet ihn im Sinfonieorchester, in der Jazzband, in der Kammermusik und Volksmusik, in Folkloreensembles und in der Tanzmusik, ja sogar im Blasorchester. Das Instrument eignet sich besonders für das Ensemblespiel, was eine gute Voraussetzung für ein lebenslanges motivierendes Musizieren ist.


E-Bass
Die Bassgitarre kann in den verschiedensten Musikstilen verwendet werden. Am häufigsten findet man den E-Bass im Popularmusikbereich. Eine Rhythmusgruppe ist ohne Bass nicht vorstellbar. Aber auch in Orchesterformationen oder Big Bands wird der E-Bass eingesetzt. 

 

Anforderungen


Der Kontrabass kann frühestens aber dem 9. Altersjahr erlernt werden. Kräftige Hände, gutes Gehör, rasche Auffassungsgabe, genügend Zeit zum regelmässigen Üben, Geduld und Fleiss sind erforderlich.

Vorkenntnisse sind von grossem Vorteil, z.B. Elementarunterricht oder Klavier.

E-Bass kann ab 10 Jahren erlernt werden. Bereits nach ein paar Monaten hat der engagierte E-Bass-Spieler die Möglichkeit, sich einer Band anzuschliessen.

 


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