Die Blockflöte ist eines der ältesten Blasinstrumente. Die ersten Funde von Blockflöten (Knochenflöten) gehen auf die Steinzeit zurück.
Die Blockflöte ist seit dem 11. Jhd. in Europa bekannt. Das in mehreren Grössen und Stimmungen gebaute Instrument hat sieben Grifflöcher auf der Vorderseite und ein Überblasloch auf der Rückseite des Rohres.
Neben der Sopranblockflöte gibt es auch in den tieferen Lagen die Altflöte, die Tenorflöte, die Bassflöte und die Kontrabassflöte.
Weiter gibt es in den höheren Lagen das Sopranino und das Piccolo.
Die Blockflöte besitzt durch ihre Vielfältigkeit in den Stimmlagen (verschiedene Blockflöten) eine umfangreiche Literatur sowohl im Solobereich als auch im Kammermusikbereich.
Im frühen 20. Jhd. wurde die Blockflöte wieder beliebt in der Schul- als auch in der Hausmusik.
Es gibt heute zahlreiche zeitgenössische Literatur für Blockflöte und genau wie alle anderen Blasinstrumente hat auch sie ihre Entwicklung in der modernen Musik fortgesetzt.
Durch eine leichte Blastechnik und neuen Methoden kann man Blockflöte schon sehr früh erlernen und es ist ein ideales Einstiegsinstrument.
Genau wie alle anderen Instrumente braucht man bei der Blockflöte ein gutes Auffassungsvermögen und Einsatz.
Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.
Zur Auswahl stehen:
· Blockflötenspielgruppe
· gemischte Ensembles (nach Bedarf)
Trotz der Metallbauweise gehört die Querflöte zur Gattung der Holzblasinstrumente. Für den Bau der barocken Vorgängerin, der „Flute traverse“, wurde Holz verwendet. Die Tonerzeugung erfolgt durch das Blasen über die Kante des Anblasloches.
Ursprünglich war die Panflöte eine Hirtenflöte aus aneinander gereihten Eintonpfeifen (für jeden Ton ein entsprechend abgemessenes, unten verschlossenes Bambusrohr). Die unterschiedlichsten Völker über den ganzen Globus verteilt hatten die Idee, verschieden lange Bambus- oder Schilfrohre zu einer Flöte zu bündeln, da der Rohstoff aus der Natur stammt. In Europa ist vor allem die rumänische Flöte bekannt. Sie besteht aus 22 Bambusröhrchen, die in einem Bogen aufgereiht sind. Die Flöte wird mittlerweile in den verschiedensten Grössen gebaut. Diese reichen von der Sopranpanflöte mit 20- bis zur Kontrabasspanflöte mit meistens 20-27 Rohren.
Die Innenlänge der Rohre ist für die Tonhöhe verantwortlich und bestimmt daher auch die Wellenlänge der schwingenden Luftsäule. Ein gebogener Holzrahmen umfasst die Flöte an der unteren Seite. Er gibt ihr zusätzlich Stabilität und fordert den Panflötenbauer zur künstlerischen Kreativität heraus. Im Allgemeinen wird das Instrument mit Bienenwachs oder einer Mischung aus reinem Bienenwachs und einem kleinen Prozentsatz künstlichem Wachs gestimmt. Durch das Einfüllen der richtigen Wachsmenge lässt sich die Innenlänge der Rohre verändern.
Das Holzblasinstrument ist traditionell in G-Dur gestimmt. Um in anderen Tonarten als G-Dur zu spielen ist es notwendig, mit Veränderung der Lippen- und Flötenstellung Halbtöne zu erzeugen. Auf diese Weise ist es möglich, die gesamte chromatische Tonleiter erklingen zu lassen. Die Panflöte zählt zu den wenigen Musikinstrumenten, die der Spieler bzw. die Spielerin beim Spielen nicht sehen kann.
Das Instrument bleibt unter dem Kinn „verborgen“. Deshalb muss eine Art Gefühl bzw. Vorstellungsvermögen der räumlichen Grenzen und der zu spielenden Melodie entwickelt werden.
Die 16 Löcher werden durch ein Klappensystem gedeckt oder geöffnet, was die Querflöte zu einem der beweglichsten Instrumente macht. Deshalb ist sie in verschiedensten Formationen wie Orchester, Blasmusik, Kammermusik etc. anzutreffen.
Sie kann aber auch solistisch gespielt werden.
Das Melodieinstrument, die Panflöte, ist für Solo und Gruppenspiel, für alle Stilrichtungen geeignet. Da für das Panflötenspiel keine authentische Literatur in schriftlicher Form vorhanden war, wurde in jüngster Zeit damit begonnen, die Volksmelodien, die über Jahrhunderte nur mündlich überliefert wurden, aufzuschreiben. Durch die hohen Ansprüche der rumänischen Folklore hat sich auch ihre Spieltechnik immer weiter entwickelt, so dass es möglich wurde, auch anspruchsvollste Literatur aus dem Bereich der Klassik und anderer Stilrichtungen zu interpretieren. Dazu werden meist Musikstücke anderer Instrumente adaptiert und wenn nötig transpontiert.
Der Unterrichtsbeginn erfolgt frühestens in der 3. Klasse, sofern die physischen Voraussetzungen erfüllt sind (Lippen- und Zahnstellung, normale Atemführung, genügend Arm- und Fingergrösse). Verlangt werden ausserdem ein gutes Gehör und eine ausreichend manuelle Begabung.
Es sind keine besonderen Vorkenntnisse nötig.
Instrumentenmiete möglich.
Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.
Zur Auswahl stehen:
· Querflötenensemble
· Panflötenensemble
Das Mundstück der Klarinette ist, ähnlich jenem der Blockflöte, mit einem Schnabel versehen. Durch Anblasen des einfachen Rohrblattes wird ein „warmer“ Ton erzeugt. Das Klappensystem wurde von der Flöte abgeleitet und macht dieses Instrument mit seinen 24 Löchern zu jenem mit dem grössten Tonumfang aller Blasinstrumente.
Der Ton des Saxofon wird wie bei der Klarinette erzeugt. Das Instrument ist im Gegensatz zu dieser aber aus Metall gefertigt. Wie bei ihrem hölzernen Verwandten gibt es auch hier eine ganze Familie, angefangen vom Sopran- über Alt-Tenor-, Bariton- bis zum Bass-Saxofon.
Die Klarinette findet Verwendung als Soloinstrument, in Kammer- und Hausmusik, im Orchester, in der Blasmusik, im Jazz sowie in der Volks- und in der Unterhaltungsmusik.
Saxofone kommen vor allem im Jazz und in der Unterhaltungsmusik, aber auch in der Blasmusik zum Einsatz.
Der Unterrichtsbeginn erfolgt frühestens ab dem 10. bis 12. Altersjahr, sofern die physischen Voraussetzungen erfüllt sind (Lippen- und Zahnstellung, normale Atemführung, genügende Arm- und Fingergrösse). Verlangt werden ausserdem ein gutes Gehör und eine ausreichende manuelle Begabung.
Das Altsaxofon kann wie die Klarinette ab dem 10. bis 12. Altersjahr erlernt werden. Die Voraussetzungen entsprechen denen der Klarinette.
Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.
Zur Auswahl stehen:
· Klarinettenensemble
· Saxofonensemble
· Rock-Workshop
· Jazz-Rockworkshop
· Jugendorchester
Die Oboe ist ein im 17. Jhd. in Frankreich entstandenes Holzblasinstrument mit Doppelrohrblatt und dreiteiliger Röhre aus Hartholz. Die Oboe ist eine Weiterentwicklung von ihrer Vorfahre, der Schalmei. Das Instrument hat unter den Holzblasinstrumenten eine wichtige Rolle, da ihr Klang sehr klar und gut hörbar ist. Bis zum Ende des 18. Jhd. hatte die Oboe nur sieben Grifflöcher und zwei Klappen; heute besitzt sie 16 bis 22 Löcher und zahlreiche Klappen.
Neben der Oboe als Sopraninstrument gibt es auch die Oboe d’amore und das Englischhorn als tiefe Oboe. Als Baritonlage ist das Heckelphon das tiefste Instrument in der Oboenfamilie
Dieses charakterlich „lustig“ klingende Instrument hat seinen Namen von fagotto, was auf italienisch „Bündel“ heisst. Und in der Tat, im 16. Jahrhundert kam ein Geistlicher in Ferrara auf die Idee, das unhandliche lange Rohr der Pommer einfach zu knicken, also zu bündeln.
Wie bei der Oboe erfolgt die Tonerzeugung durch das gepresste Anblasen eines Doppelrohrblattes.
Seit ihrer Entstehung wird die Oboe auch als Orchesterinstrument eingesetzt. Ab dem 17. Jhd. bis heute verfügt die Oboe in jeder Epoche über zahlreiche Literatur, sowohl im Solo- als auch im Kammermusikbereich. Neben der Klassik wird die Oboe heutzutage auch in Blasorchestern, in der Jazzmusik und in vielen Big Bands verwendet. Heute wird das Fagott auch in der Volksmusik, im Jazz und anderen Stilrichtungen eingesetzt.
Das Fagott ist ein beliebtes Bassinstrument, das gerade im Barock als ideales Basso continuo Instrument eingesetzt wurde. Aber auch aus dem modernen Sinfonieorchester ist das Fagott nicht mehr wegzudenken. Durch seine Tonlage im Tenor und Bass hat es auch dankbare Kammer- und Blasmusikliteratur zur Verfügung. Es ist sozusagen das „Cello“ der Bläser. Scheint sein Aussehen auch etwas behäbig, so ist es doch beweglicher als man denkt. Zahlreiche Sololiteratur beweist dies (Mozart, Weber, etc.). Heute wird das Fagott auch im Volksmusik-Jazz und anderen Stilrichtungen eingesetzt.
Für das Erlernen der Oboe spielt nicht nur das Alter eine grosse Rolle, sondern auch die persönliche Reife bzw. der persönliche Wille. Ab dem 12. Lebensjahr kann man mit dem Oboenspiel beginnen. Natürlich ist es wichtig, die Voraussetzungen wie die Körpergrösse, Ansatz, usw. zu erfüllen.
Neben der musikalischen Vorbildung, wie z.B. das Blockflötenspiel, sind vor allem auch der Wille und die Ausdauer wichtig.
Die allgemeinen Voraussetzungen entsprechen etwa denen der Oboe. Dank kindgerechter Mechanik (für kleine Hände) liegt das Anfangsalter zwischen 11 und 13 Jahren.
Als Ergänzung zum Instrumentalunterricht wird die Belegung eines zusätzlichen Ensemblefaches empfohlen.
Zur Auswahl stehen:
· Bläserensemble
· gemischte Ensembles
· Jugendorchester
16.06.2012
Die Musikschule Werdenberg feiert ihr 40jähriges Bestehen!
Samstag, den 16. Juni 2012
11.00 – 18.00 Uhr
Schulanlage OZ Flös, Buchs
03.05.2012
Das kommende Schuljahr beginnt am Montag, den 13. August 2012.
An- und Abmeldungen für das neue Semester nimmt das Sekretariat bis zum 01. Juni 2012 gerne entgegen.
08.03.2012
Unter der Reihe “Vorträge und Kurse für Erwachsene” findet
am Freitag, den 01. Juni 2012 der Vortrag
“Du bist Potenzial” statt.
Beginn: 19.00 Uhr
Singsaal OZ Grof Buchs