Lehrpersonen

Felizi­tas Allgäuer
+423 373 25 57
E-Mail sen­den

Chroma­ti­sches Hackbrett

Ma­rianne Scheuss
+41 81 771 18 40
Email sen­den
Appen­zel­ler Hackbrett

Saiteninstrumente

Hackbrett, Zither

Das Hackbrett ist ein sehr al­tes In­stru­ment und stammt nach neus­ten Erkennt­nis­sen ur­sprüng­l­ich aus Per­sien. Von dort wanderte es nach Russ­land, in den ara­bi­schen Raum, über den Bal­kan in die Do­nau­län­der, bis es schliess­lich zu uns in den alpen­ländi­schen Raum ge­langt ist. Seine erste Blütezeit muss das Hackbrett schon im 14. / 15. Jahrhundert ge­habt ha­ben. In der Schweiz und in Öst­er­reich kennt man es seit dem 16. Jahrhundert. Die Hackbrett­form ist welt­weit un­gefähr die glei­che, näm­lich ein Tra­pez und das ist zu­gleich auch das Prinzip. Lange Sai­ten = tiefer Ton, kurze Saite = ho­her Ton.

Die moderne Konzert­zi­t­her hat ei­nen fla­chen Re­so­nanzkas­ten. Sie liegt auf dem Tisch. Über ein Griffbrett mit 29 Bün­den lau­fen fünf Spiel­sai­ten zum Melodie­spiel und über den Re­so­nanzkas­ten zu­sätz­lich 33 bis 42 freie Sai­ten. Die Zi­t­her ent­wi­ckelt sich aus dem Scheit­holt, das ei­nen schma­len Re­so­nanzkas­ten mit Griffbrett und Bün­den be­sitzt.

Im 18. Jahrhundert baute man dann eine dop­pelbau­chige Zi­t­her (Mit­ten­wald) und die ein­sei­tig ge­bauchte Zi­t­her (Salzburg), die sich spä­ter allgemein durch­setzte.

Anwendung

Das Hackbrett ist nicht nur ein Volks­musik­in­stru­ment sondern hat auch eine sehr aus­geprägte «klas­si­sche» Ver­gan­gen­heit. Das Hackbrett lässt fast jede Musi­k­rich­tung zu. So fin­det man es in der Kammermusik, Volks­musik bis hin zur zeitge­nös­si­schen Musik.

Die Zi­t­her kommt als Solo- und Kammermusik­in­stru­ment, sowie in Volks­musik- und Un­ter­hal­tungs­musik­en­sembles zur Anwendung.

Die Stilrich­tun­gen um­fas­sen: Re­nais­sance, Ba­rock, Klas­sik, Moderne, Volks­musik, Un­ter­hal­tungs­musik, Salonmusik, Filmmusik …

Anforderungen

Zum Er­ler­nen des Hackbretts sind keine Vor­kennt­nisse nö­tig. Das Hackbrett ist das ideale In­stru­ment, um Kin­der be­reits früh an die Musik her­anzu­füh­ren. Das Kind hat von den ers­ten Klän­gen an die Mög­lichkeit, sich differen­ziert aus­zudrü­c­ken und musikalisch krea­tiv zu musi­zie­ren. Das Hackbrett­spiel ist aus die­sen Grün­den hervor­ra­gend in der Frühe­r­zie­hung und für Grund­schulklas­sen ge­eig­net und ist eine wunderbare Ergänzung zu den Orff-In­stru­men­ten und der Blockflöte.

Die Zi­t­her kann ab dem ne­un­ten Lebens­jahr er­lernt wer­den. Es braucht Ko­ordi­na­ti­ons­ver­mögen, Ziel­strebigkeit und Aus­dauer.

Zusatzfächer

Als Ergänzung zum In­stru­men­tal­un­terricht wird die Bele­gung ei­nes zu­sätz­li­chen En­semble­fa­ches empfoh­len. Zur Aus­wahl ste­hen:

  • Volks­musik­en­semble
  • Schüler­en­semble

Kosten

Chroma­ti­sches Hackbrett

Miete: 45 Fran­ken pro Mo­nat; Kauf: ab 1400 Fran­ken

Appen­zel­ler Hackbrett

Miete: 50 Fran­ken pro Mo­nat; Kauf: ab 3800 Fran­ken

Zi­t­her

Miete: 30 Fran­ken pro Mo­nat; Kauf: ab 800 Fran­ken

 

Für den Un­terricht ist ein In­stru­ment an der Musik­schule vor­han­den. Zum Üben zuhause muss je­doch ein ei­ge­nes In­stru­ment ver­fügbar sein.