Lehrpersonen

Beate Reitze
+423 232 53 24
E-Mail sen­den

Streichinstrumente

Cello

Das Vio­loncello (Kurz­fassung Cello) gehört wie die Violine, die Viola und der Kontra­bass zu der Fa­milie der Streich­in­stru­mente, in der es vor al­lem für den tiefe­ren Klang­bereich zu­stän­dig ist. Es klingt eine Ok­tave tiefer als die Viola und wird im Sit­zen ge­spielt, ge­stützt von ei­nem aus­ziehba­ren Me­tall- oder Holz­sta­chel. So gut wie alle In­stru­men­ten­gruppen spie­len gern mit dem Cello zu­sam­men. Sein war­mer, tiefer Klang bil­det oft das Funda­ment im Or­ches­ter oder in kammermusikali­schen Werken. Dank sei­nes gros­sen Ton­umfangs von fast fünf Ok­taven kann man dem Cello aber auch sehr hohe, bril­lante Töne ent­lo­cken und es als Melodi­ein­stru­ment ver­wen­den. Die In­stru­mente gibt es der Körpergrösse ent­spre­chend auch in ver­schiede­nen Aus­füh­run­gen, die beim Gei­genbauer gemie­tet wer­den kön­nen.

Im Un­terricht wird das «Handwerkszeug» er­lernt, um mit dem Cello musi­zie­ren zu kön­nen. Dies be­inhal­tet ei­ner­seits die Bogenfüh­rung der rech­ten, an­derer­seits die Griff­tech­nik der lin­ken Hand, wobei es die gänz­lich ver­schiede­nen Be­we­gun­gen bei­der Hände zu ko­ordi­nie­ren gilt. Das Gehör, bzw. die Hör­fähigkeit wird ge­schult, das musikali­sche Empfin­den ent­wi­ckelt, die Musikali­tät gefördert. Ein­bezogen wer­den auch das No­tenle­sen und das Er­ler­nen weite­rer musik­theore­ti­scher Grundkennt­nisse.

Anwendung

Wenn auch die meiste Li­te­ratur für das Cello im klas­si­schen Be­reich zu fin­den ist, gibt es doch zahlrei­che Mög­lichkei­ten sich im Jazz und in der Pop-, Un­ter­hal­tungs- und Volks­musik mit­einzubrin­gen.

Anforderungen

Um das Cello­spiel zu er­ler­nen, ist es von Vor­teil, ein gu­tes Gehör, feinmo­to­ri­sche Fähigkei­ten und ein gu­tes Ko­ordi­na­ti­ons­ver­mögen zu ha­ben – doch kann sich Vieles auch wäh­rend der Zeit  der Be­schäf­tigung mit dem In­stru­ment ent­wi­ckeln. Wich­tig für eine Ent­wick­lung und ei­nen Fort­schritt ist allerdings die Be­reitschaft zu regelmäs­sigem Üben. Hier sind meist auch die Eltern mit ih­rem wohlwollen­den In­ter­esse ge­fragt. Das ideale Ein­stiegs­al­ter ist in der Zeit der ers­ten bis drit­ten Pri­mar­klasse, in Aus­nah­mefäl­len auch früher.

Da Streich­in­stru­mente aus­ge­spro­chene En­semb­lein­stru­mente sind, wird die Bele­gung ei­nes En­semble­fachs empfoh­len.